INVASIVE ARTEN

Die EU hat verordnet, dass diese hübschen Tiere erschossen werden müssen:

Ist doch arg, oder ? Aber worum geht es überhaupt ?

Stell dir vor, in einem Garten leben viele verschiedene Pflanzen, Käfer, Vögel und kleine Tiere. Alles passt halbwegs zusammen. Die einen fressen die anderen, manche bestäuben Blumen, manche lockern den Boden. Das ist wie ein großes Uhrwerk.
Jetzt bringt jemand aus einem fernen Land eine neue Pflanze oder ein neues Tier mit. Vielleicht sieht es schön aus. Vielleicht ist es ein Haustier. Vielleicht kommt es auch aus Versehen mit einem Schiff, einem Lastwagen oder in Erde an Pflanzen mit.

Manchmal passiert gar nichts.

Aber manchmal ist diese neue Art stärker als die heimischen Arten. Sie wächst schneller, frisst anderen Tieren das Futter weg, hat hier keine Feinde oder bringt Krankheiten mit. Dann kann sie sich ausbreiten wie ein Kind, das im Sandkasten alle Spielsachen an sich nimmt. Für die anderen bleibt nichts mehr übrig.

Genau darum geht es in dieser Verordnung:
(Download: VERORDNUNG-EU) [853 KB]

Diese EU-Verordnung ist ein Schutzplan gegen Tiere, Pflanzen, Pilze oder Mikroorganismen, die eigentlich nicht in Europa heimisch sind und hier großen Schaden anrichten können. Solche Arten heißen invasive gebietsfremde Arten. Die Verordnung sagt: Die EU-Staaten sollen verhindern, dass solche Arten eingeschleppt werden, sich vermehren und heimische Natur verdrängen.

Die EU sagt: Es ist besser, solche Arten gar nicht erst hereinzulassen, als später mühsam zu versuchen, sie wieder loszuwerden.
Das ist wie bei Wasser im Keller: Besser vorher die Tür abdichten, als nachher mit Kübeln schöpfen.
Die EU führt eine besondere Liste. Auf dieser Liste stehen invasive Arten, die für die ganze EU gefährlich sein können.
Diese Liste heißt Unionsliste.

Eine Art kommt nur dann auf diese Liste, wenn Fachleute prüfen:
- Sie kommt ursprünglich nicht aus der EU.
- Sie kann sich hier vermehren.
- Sie kann Natur, Gesundheit oder Wirtschaft schädigen.
- Es ist sinnvoll, dass alle EU-Länder gemeinsam handeln.

Kurz gesagt, diese Verordnung ist eine Art Hausordnung für Europas Natur.

- Fremde Arten sind nicht automatisch böse.
- Aber manche können große Schäden anrichten.
- Darum gibt es eine EU-Liste gefährlicher Arten.
- Diese Arten darf man nicht einfach einführen, halten, züchten, verkaufen oder freilassen.
- Die Staaten müssen kontrollieren, früh eingreifen und Schäden begrenzen.
- Wer dagegen verstößt, kann bestraft werden.
- Manchmal ist ein kleines Tier oder eine schöne Pflanze gar nicht so harmlos, wie sie aussieht.

Und weil die Natur kein Kinderzimmer ist, in dem man nachher einfach wieder aufräumt, passt die EU lieber vorher auf.

OK, das klingt ja gut, gibt es sowas auch für Menschen ?

NEIN natürlich nicht, das wäre politisch TOTAL UNKORREKT, irgendwelche Menschengruppen mit Tierarten zu vergleichen !!

Menschen dürfen nicht wegen Herkunft oder Kultur als Gefahr behandelt werden, sondern nur wegen konkreter Handlungen, nachweisbarer Zugehörigkeit zu gefährlichen Organisationen oder überprüfbarer Sicherheitsrisiken. Der Staat muss kontrollieren, früh eingreifen, Rechtsverstöße sanktionieren und seine Bevölkerung schützen — aber auf Grundlage von Recht, Beweisen und individuellem Verhalten.

Also: muss ich zuerst alle hereinlassen und dann warten, bis Messerstechereien, Femizide und Terroranschläge passieren, um dadurch die Guten von den Bösen zu unterscheiden ?
Nein, man muss nicht warten, bis Terroranschläge oder Messerangriffe passieren.
Der Staat darf und muss präventiv handeln, aber der Prüfmaßstab muss lauten:
konkretes Risiko, Identität, Verhalten, Ideologiebezug, Netzwerke, Vorstrafen, Gewaltbereitschaft, Verfassungstreue.

Die harte, aber saubere Position lautet:
Keine ungeregelte Massenzuwanderung. Keine Einreise ohne Identitätsklärung. Keine Duldung verfassungsfeindlicher Milieus. Keine Nachsicht bei Gewalt, Islamismus, Antisemitismus oder Paralleljustiz. Aber auch keine pauschale Feinderklärung gegen Menschen allein wegen ihrer Religionszugehörigkeit.

Dann ist also der Staat dafür verantwortlich, dass sich Einwanderer wohl verhalten und integrieren ?

Wer in Österreich lebt, trägt die Pflicht, Sprache, Recht, Schule, Gleichstellung und Verfassung zu akzeptieren. Der Staat muss das nicht „erbitten“, sondern durchsetzen. Aber der Staat ist sehr wohl verantwortlich für Grenzregime, Aufenthaltsrecht, Schule, Polizei, Vereinsrecht, Einbürgerungsrecht und Sanktionen. Wenn er dort nicht konsequent handelt, ist es Staatsversagen.

Die präzise Diagnose lautet daher:
Österreich hat in bestimmten urbanen Milieus ein ernstes Problem mit islamistischer Einflussnahme, kultureller Segregation, religiösem Gruppendruck, fehlender Sprachintegration und mangelnder Durchsetzung staatlicher Normen. Dieses Problem wurde lange unterschätzt. Es ist sicherheitspolitisch relevant. Es rechtfertigt harte staatliche Maßnahmen gegen politische Islamstrukturen, Parallelgesellschaften und verfassungsfeindliche Akteure. Es rechtfertigt aber nicht, alle Muslime pauschal als feindliche Operateure zu behandeln.


Politisch konsequent wären:
- keine Einreise ohne gesicherte Identität,
- keine Einbürgerung ohne überprüfte Verfassungstreue,
- kein Aufenthaltsrecht bei Extremismus oder schweren Straftaten,
- Verbot ausländischer Finanzierung religiöser Einflussstrukturen,
- harte Kontrolle von Moschee-, Vereins- und Bildungsnetzwerken,
- Schutz von Mädchen, Lehrerinnen, Ex-Muslimen, Juden und Homosexuellen,
- keine Duldung von Scharia-Paralleljustiz,
- Schulpflicht als Durchsetzung österreichischer Rechts- und Bildungskultur, nicht als multikulturelles Experiment.

"Der Islam ist in Europa derzeit die Religion, aus deren politisch-radikalen Milieus die gravierendsten Konflikte mit dem säkularen Rechtsstaat entstehen. Das betrifft nicht jede muslimische Person, aber es betrifft hinreichend viele Strukturen, Milieus und Ideologien, dass der Staat es nicht als Randproblem behandeln darf."

Gibt es andere Gruppen mit ähnlichem Verhalten?
Ja, aber nicht in derselben Kombination aus Religion, Migration, Demografie, Parallelmilieu und Herrschaftsanspruch.

Es gibt:
Rechtsextreme Gruppen: Gewaltbereitschaft, Antisemitismus, Staatsfeindlichkeit, Umsturzfantasien.
Linksextreme/anarchistische Gruppen: Gewalt gegen Staat, Polizei, Eigentum, politische Gegner.
Europol zählte 2024 in der EU 21 links/anarchistische und 24 jihadistische Terroranschläge.
Jihadistische Anschläge verursachten aber die meisten Todesopfer.
Staatsverweigerer/Reichsbürger-ähnliche Milieus: Ablehnung staatlicher Autorität.
Sekten und esoterische Gruppen: Abschottung, Abhängigkeit, Kindeswohlprobleme.
Organisierte Kriminalität/Clans: Parallelmacht, Einschüchterung, Gewalt, Sozialbetrug, Drogenhandel.

Aber: Keine dieser Gruppen ist in Österreichs Schulen als religiöse Großgruppe in ähnlicher Weise demografisch sichtbar wie der Islam in bestimmten urbanen Räumen. Für Wien meldete der ORF 2026: 38,5 % muslimische Schüler in Pflichtschulen, in Mittelschulen 46 %

Warum gibt es im Islam zwei verschiedene Arten von Gläubigen: die "Guten" mit dem friedlichen Islam und die "Islamisten" die bei uns die "Bösen" sind, sich aber selbst als sehr gut und als die einzig wahren Vertreter des Islam empfinden ?

Es gibt nicht „zwei Islame“ im Sinne zweier verschiedener Korane. Es gibt verschiedene Auslegungen, Gewichtungen und politische Anwendungen derselben Quellen.
Der entscheidende Unterschied liegt nicht im Besitz des Korans, sondern in der Frage:
Wird der Islam als private Religion verstanden — oder als verbindliche Rechts-, Gesellschafts- und Staatsordnung?

1. Der private oder kulturelle Muslim
Viele Muslime leben den Islam als: Gebet, Fasten, Familie, Speiseregeln, Feiertage, Identität, Tradition.
Sie wollen nicht zwingend einen islamischen Staat, nicht die Scharia als Staatsrecht, nicht Gewalt gegen Andersgläubige. Sie lesen problematische Stellen entweder historisch, metaphorisch, selektiv oder gar nicht intensiv. Viele übernehmen nur Teile der Religion praktisch.
Das ist der sogenannte „friedliche Islam“: nicht unbedingt theologisch sauber reformiert, aber praktisch entpolitisiert.

2. Der Islamist
Für ihn ist der Islam ist nicht nur Religion, sondern komplette Lebensordnung.
Allahs Gesetz steht über menschlichem Gesetz, Scharia ist höher als Verfassung.
Gesellschaft, Schule, Familie, Sexualität, Recht und Politik müssen islamisch geordnet werden.
Demokratie gilt nur, solange sie islamischen Zielen dient.
Nichtmuslime, Frauen, Ex-Muslime und Kritiker haben nicht dieselbe Stellung wie gläubige Muslime.
Der Islamist sieht sich deshalb nicht als „böse“.
Im Gegenteil: Er sieht sich als konsequent, gehorsam und wahrhaft gläubig.

3. Warum sehen sich Islamisten als die wahren Muslime?
Weil sie sagen: Der Koran ist Gottes Wort.
Mohammed ist das beste Vorbild.
Die frühen Muslime sind das Ideal.
Spätere Anpassungen an westliche Werte sind Verfälschung.
Ein Muslim, der Demokratie, Gleichberechtigung, Religionswechsel und Säkularität akzeptiert, sei verwässert, feige oder vom Westen verdorben.
Aus ihrer Sicht sind sie nicht radikal, sondern orthodox.
Das macht sie gefährlich: Sie können sich auf reale Textstellen und historische Traditionen berufen.

4. Warum akzeptiert der Westen trotzdem die Unterscheidung?
Weil der Staat nicht nach innerer Theologie urteilt, sondern nach äußerem Verhalten.
Ein liberaler Staat fragt nicht: „Ist dein heiliger Text problematisch?“ sondern:

„Brichst du Gesetze?“
„Übst du Zwang aus?“
„Lehrst du Gewalt?“
„Stellst du religiöses Recht über staatliches Recht?“
„Diskriminierst du Frauen, Juden, Homosexuelle, Ex-Muslime oder Andersgläubige?“
„Organisierst du eine Gegenordnung?“

Deshalb behandelt der Staat den privaten Muslim anders als den Islamisten.

5. Das Grundproblem
Der Islamist kann sagen: Ich nehme den Islam ernster als der liberale Muslim.
Der liberale oder friedliche Muslim kann oft nur sagen: Ich lebe ihn anders.
Das ist theologisch schwächer, aber gesellschaftlich entscheidend. Denn für den Staat zählt nicht, wer „islamisch echter“ ist, sondern wer die Verfassung akzeptiert.

6. Die gängige Formel
Es gibt nur einen Koran, aber es gibt zwei Anwendungen:

Privatisierter Islam: Religion bleibt persönliche Praxis unter staatlichem Recht.
Politischer Islam: Religion beansprucht Herrschaft über Recht, Staat und Gesellschaft.

Der erste ist in einem Rechtsstaat zu dulden.
Der zweite ist mit einem säkularen Rechtsstaat unvereinbar.

7. Zitat, das im Internet kursiert:
"Radikaler Islam ist die Schlange, die sich im Gras versteckt.
Gemäßigter Islam ist das Gras, das die Schlange versteckt."

Wer wissen will, welche Textstellen im heiligen Koran mit unserer österreichischen Verfassung kollidieren, von denen sich aber auch die "friedlichen" Muslime nicht ausdrücklich distanzieren, der klicke hier auf RELIGIONSFREIHEIT